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Diabetes mellitus
Allgemeine Infomationen zum Diabetes mellitus

Diabetes mellitus ("honigsüßer Durchfluss") bezeichnet eine Stoffwechselstörung, bei der der Körper, abhängig vom Diabetes-Typ, entweder absolut kein Insulin produziert oder aber das Insulin im Übermaß zur Verfügung stellt. In jedem Fall ist dabei der Insulin-Hormonhaushalt gestört, welcher entsprechend mit Insulin bzw. Tabletten ausgeglichen werden muss.

Insulin ist ein Hormon, welches für den allgemeinen Energiehaushalt des Körpers lebensnotwendig ist. Mithilfe von Insulin nehmen die Körperzellen Glukose (Zucker) aus der Nahrung auf und verwerten diesen. Zudem ist Glukose für sämtliche körperlichen Funktionen unabdingbar (Herz-Kreislauf, Gehirn, Muskeln, etc.).

Im Allgemeinen wird zwischen dem Diabetes Typ I und dem Diabetes Typ II unterschieden. In seltenen Fällen gibt es aber auch andere Formen des Diabetes mellitus (z. B. Schwangerschaftsdiabetes).

In Deutschland leben die meisten Menschen mit einem Typ I- oder dem Typ II-Diabetes. Aus diesem Grund gehen wir hauptsächlich nur auf diese beiden Diabetesformen ein.

Beim Diabetes Typ-I richtet sich der eigene Körper gegen seine insulin-produzierenden Zellen und zerstört diese. Daher spricht man hier von einer Autoimmunerkrankung. Der Betroffene ist von Anfang an auf eine Insulintherapie durch z. B. Spritzen angewiesen. Das für eine möglichst eigenverantwortliche Insulintherapie notwendige Wissen sowie die notwendigen Fertigkeiten erhält der Betroffene von seinem Diabetes-Team, bestehend aus dem Diabetologen und der Diabetesberatung.

Beim Diabetes-Typ II dagegen steht die Behandlung einer Insulinresistenz im Vordergrund. Der Körper produziert Insulin, jedoch gelangt dieses nicht in den Zellkern. Die Zellen sind resistent gegen Insulin. Zum Ausgleich steigert der Körper seine Insulin-Produktion. Die Insulinresistenz bleibt jedoch bestehen. Wird die Insulinresistenz nicht behandelt, stellt der Körper die Insulinproduktion über kurz oder lang ganz ein.
Mangelnde Bewegung, "ungesunde" Ernährungsweise, Übergewicht, Bluthochdruck sowie genetische Veranlagungen sind nicht unbedeutende Risikofaktoren für das Entstehen des Typ II-Diabetes.
Der Typ II-Diabetiker sollte unverzüglich nach Bekanntwerden der Diagnose seinen Lebensstil ändern und eine gesündere Lebensweise annehmen. Nur so lassen sich schwere Folgeschäden sowie ein Fortschreiten des Typ II-Diabetes vermeiden.


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