Folgeschäden
© Diabetikergesprächskreis Bielefeld e.V.
Diabetikergesprächskreis Bielefeld Online
29.09.2017
Diabetisches Fußsyndrom Beim diabetischen Fuß bilden sich am Fuß/Unterschenkel schlecht heilende Wunden oder Geschwüre, die sich im Verlauf ausbreiten können. Im schlimmsten Fall kann eine Amputation notwendig sein. Grund für eine solche Wunde oder ein Geschwür ist häufig die Polyneuropathie, welche aufgrund der Verminderung des Gefühls in den Füßen dazu führt, dass kleine Verletzungen nicht bemerkt werden, da ein angemessener Schmerz nicht spürbar ist.. Bild von www.aktive-diabetiker.at Nephropathie (Nierenschädigung) Durch Diabetes kann eine Schädigung der Niere auftreten. Dabei reicht die Palette der Schädigung von leichter  Eiweißausscheidung bis hin zu Nierenversagen mit einer Dialyseabhängigkeit. Das Risiko einer Nierenschädigung  steigt ebenso mit einem hohen Blutdruck. Bild von www.diabetes-ratgeber.de Neuropathie (Nervenschädigung) Diabetes kann zu einer peripheren Nervenschädigung führen. Dabei werden insbesondere lange und feine Nervenstränge zerstört. Als Folge vermindert sich das Gefühl in körperfernen Partien wie zum Beispiel den Füßen. Die diabetische Polyneuropathie ist die Hauptursache für das diabetische Fußsyndrom Bild von www.diabetesweb.de Retinopathie (Schädigung der Netzhaut) Diabetische Retinopathie bedeutet eine Schädigung der Netzhaut. Dabei führen Durchblutungsstörungen zu Schädigungen in den kleineren Gefäßen die vom hinteren Augenpol ausgehen. Dies kann zur Minderung der Sehschärfe oder zur Einengung des Sichtfeldes führen. In extremen Fällen kann sogar eine Erblindung eintreten. Bild von www.netdoktor.de
Im Laufe der Jahre kommt es bei den meisten Diabetikern zu Folgeschäden durch den immer wieder zu hohen Blutzuckerspiegel aber auch durch den erniedrigten Blutzuckerspiegel, der immer wieder vorkommen kann. Nur wenn man seinen Blutzuckerspiegel sehr gut im Griff hat und sich sehr genau an die Behandlungsregeln seines Diabetes hält, kann man die Folgeschäden weitgehend vermeiden. Ausserdem verstärken sich die längerfristigen Symtome, die auch schon am Anfang einer Diabetes-Erkrankung auftreten, wie schlecht heilende Wunden, usw.
Periphere Arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) Diabetes bringt oft noch weitere Erkrankungen mit sich. Dies sind neben den oben genannten Krankheiten auch die  periphere Arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), wodurch als Folge Bluthochdruck, Herzinfarkte, oder Schlaganfall  entstehen können. Bild von www.sozialstiftung-bamberg.de Durchblutungsstörungen der kleinen Blutgefässe (Mikroangiopathie)Erhöhte Blutzuckerwerte können auf Dauer die Arterien schädigen. Sind die kleinsten Arterien, die Arteriolen, betroffen, sprechen Ärzte von einer Mikroangiopathie. Mikroangiopathie tritt auf bei Augen, Nieren und Nerven Oft bildet sich eine Mikroangiopathie an der Netzhaut der Augen (Retinopathie) und an den Nieren (Nephropathie). Auch die diabetische Nervenschädigung (Neuropathie) und in deren Folge das diabetische Fußsyndrom lassen sich unter anderem auf eine Mikroangiopathie zurückführen Bild von www.diabetologie-online.de Durchblutungsstörungen der grossen Blutgefässe (Makroangiopathie)Zu den Folgeerkrankungen eines schlecht eingestellten Diabetes zählt auch die Schädigung der großen Arterien, die Makroangiopathie. Sie beschleunigt die Entwicklung beispielsweise der koronaren Herzkrankheit, der peripheren arteriellen Verschlußkrankheit (pAVK, "Schaufensterkrankheit") und des Schlaganfalls. Damit ist sie eine wichtige Ursache für viele Komplikationen bei Diabetes. Überhöhte Blutzuckerwerte können zur Entstehung einer Verkalkung der Blutgefäße (Arteriosklerose) beitragen Bild von www.bkk-diabetes.de Folgende Vorsorgeuntersuchungen sind für Diabetiker unerlässlich Vorsorgetermine Vierteljährlich: •	HbA1c-Wert, Blutdruck, Gewicht •	Besprechung der selbst gemessenen Blutzuckerwerte •	Besprechung von Unterzuckerungen Vorsorgetermine Jährlich: •	Inspektion der Füße •	Prüfung der Nervenfunktion •	Körperliche Untersuchung  •	EKG •	Bestimmung der Nierenwerte und der Blutfette im Labor •	Kontrolle beim Augenarzt
Folgende Folgekrankheiten (Schäden) sind typisch: 
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Diabetisches Fußsyndrom Beim diabetischen Fuß bilden sich am Fuß/Unterschenkel schlecht heilende Wunden oder Geschwüre, die sich im Verlauf ausbreiten können. Im schlimmsten Fall kann eine Amputation notwendig sein. Grund für eine solche Wunde oder ein Geschwür ist häufig die Polyneuropathie, welche aufgrund der Verminderung des Gefühls in den Füßen dazu führt, dass kleine Verletzungen nicht bemerkt werden, da ein angemessener Schmerz nicht spürbar ist..
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Nephropathie (Nierenschädigung) Durch Diabetes kann eine Schädigung der Niere auftreten. Dabei reicht die Palette der Schädigung von leichter Eiweißausscheidung bis hin zu Nierenversagen mit einer Dialyseabhängigkeit. Das Risiko einer Nierenschädigung steigt ebenso mit einem hohen Blutdruck.
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Neuropathie (Nervenschädigung) Diabetes kann zu einer peripheren Nervenschädigung führen. Dabei werden insbesondere lange und feine Nervenstränge zerstört. Als Folge vermindert sich das Gefühl in körperfernen Partien wie zum Beispiel den Füßen. Die diabetische Polyneuropathie ist die Hauptursache für das diabetische Fußsyndrom
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Retinopathie (Schädigung der Netzhaut) Diabetische Retinopathie bedeutet eine Schädigung der Netzhaut. Dabei führen Durchblutungsstörungen zu Schädigungen in den kleineren Gefäßen die vom hinteren Augenpol ausgehen. Dies kann zur Minderung der Sehschärfe oder zur Einengung des Sichtfeldes führen. In extremen Fällen kann sogar eine Erblindung eintreten.
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Im Laufe der Jahre kommt es bei den meisten Diabetikern zu Folgeschäden durch den immer wieder zu hohen Blutzuckerspiegel aber auch durch den erniedrigten Blutzuckerspiegel, der immer wieder vorkommen kann. Nur wenn man seinen Blutzuckerspiegel sehr gut im Griff hat und sich sehr genau an die Behandlungsregeln seines Diabetes hält, kann man die Folgeschäden weitgehend vermeiden. Ausserdem verstärken sich die längerfristigen Symtome, die auch schon am Anfang einer Diabetes- Erkrankung auftreten, wie schlecht heilende Wunden, usw.
Periphere Arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) Diabetes bringt oft noch weitere Erkrankungen mit sich. Dies sind neben den oben genannten Krankheiten auch die  periphere Arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), wodurch als Folge Bluthochdruck, Herzinfarkte, oder Schlaganfall  entstehen können.
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Durchblutungsstörungen der kleinen Blutgefässe (Mikroangiopathie) Erhöhte Blutzuckerwerte können auf Dauer die Arterien schädigen. Sind die kleinsten Arterien, die Arteriolen, betroffen, sprechen Ärzte von einer Mikroangiopathie. Mikroangiopathie tritt auf bei Augen, Nieren und Nerven Oft bildet sich eine Mikroangiopathie an der Netzhaut der Augen (Retinopathie) und an den Nieren (Nephropathie). Auch die diabetische Nervenschädigung (Neuropathie) und in deren Folge das diabetische Fußsyndrom lassen sich unter anderem auf eine Mikroangiopathie zurückführen
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Durchblutungsstörungen der grossen Blutgefässe (Makroangiopathie) Zu den Folgeerkrankungen eines schlecht eingestellten Diabetes zählt auch die Schädigung der großen Arterien, die Makroangiopathie. Sie beschleunigt die Entwicklung beispielsweise der koronaren Herzkrankheit, der peripheren arteriellen Verschlußkrankheit (pAVK, "Schaufensterkrankheit") und des Schlaganfalls. Damit ist sie eine wichtige Ursache für viele Komplikationen bei Diabetes. Überhöhte Blutzuckerwerte können zur Entstehung einer Verkalkung der Blutgefäße (Arteriosklerose) beitragen
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Folgende Vorsorgeuntersuchungen sind für Diabetiker unerlässlich
Vorsorgetermine Vierteljährlich: HbA1c-Wert, Blutdruck, Gewicht Besprechung der selbst gemessenen Blutzuckerwerte Besprechung von Unterzuckerungen Vorsorgetermine Jährlich: Inspektion der Füße Prüfung der Nervenfunktion Körperliche Untersuchung EKG Bestimmung der Nierenwerte und der Blutfette im Labor Kontrolle beim Augenarzt
Folgende Folgekrankheiten (Schäden) sind typisch: