Therapie
© Diabetikergesprächskreis Bielefeld e.V.
Diabetikergesprächskreis Bielefeld Online
29.09.2017
Therapie des Typ-2-Diabetes Typ-2-Diabetiker produzieren, im Gegensatz zu Typ-1-Diabetikern, über viele Jahre ihrer Erkrankung noch Insulin. Diese lässt aber im Laufe der Erkrankung  immer mehr nach. Problem ist allerdings, dass das Insulin nicht richtig an den Zellwänden wirken kann, so dass der Zucker nicht in die Zellen hineingelassen wird; diese fehlende Wirkung nennt man Insulinresistenz. Ernährungsumstellung und Bewegung Die primäre Therapie des Typ-2-Diabetes besteht nach Leitlinien in Ernährungsumstellung und Bewegung. Therapie mit Tabletten Durch die ergänzende Therapie mit oralen Antidiabetika werden zumindest zu Beginn des Diabetes die noch vorhandene körpereigene Insulinproduktion und das vorhandene Insulin genutzt. Erst im weiteren Verlauf kann eine Insulintherapie nötig werden. Welche Therapie im Einzelfall die passende ist, muss individuell entschieden werden. Empfehlungen hierzu finden sich in den Leitlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft
Therapie Diabetes Typ-1 Patienten mit Typ-1-Diabetes müssen ein Leben lang das fehlende Insulin ersetzen – in der Regel, indem sie es spritzen. Die meisten Patienten mit Typ-1-Diabetes führen Ihre Therapie im Alltag selbstständig durch, solange keine Probleme oder Beschwerden auftreten. Das Motto heißt: Blutzucker messen, Insulin spritzen, Unterzucker vermeiden. Dies alles kann nur erreicht werden, wenn der Patient gut geschult ist, und somit das Wissen hat, wie er mit seinem Blutzucker umgehen muss.  So können sie erhöhte Blutzuckerwerte senken. Das wiederum ist wichtig, um Folgeerkrankungen zu vermeiden. Zu hohe Zuckerspiegel können auf Dauer im Körper an Organen, Nerven und in den Gefäßen Schäden anrichten. Arzt und Patient sollten deshalb gemeinsam kurz- und langfristige Therapieziele vereinbaren, wie der Blutzucker beim Einzelnen am besten eingestellt wird. Die Behandlung soll nicht nur Spätschäden vorbeugen, sondern auch die Lebensqualität verbessern und akuten Komplikationen vorbeugen. Hier muss ein guter Mittelweg gefunden werden: Ist der Blutzuckerlangzeitwert HbA1c, der Aufschluss über die Blutzuckerwerte der vergangenen acht bis zwölf Wochen gibt. Ist der HbA1c zu hoch, fördert das langfristig Folgeerkrankungen. Ist er dagegen zu niedrig, kann die Wahrscheinlichkeit von gefährlichen Unterzuckerungen ansteigen. Als Therapieform kommt nur die Insulin-Therapie in Frage, die als intensivierte Therapie (ICT) oder Pumpentherapie mittels Katheter- oder Patchpumpe  erfolgen kann.
Hauptziel jeder Diabetestherapie ist eine gute Blutzuckereinstellung, um akute Beschwerden und Spätfolgen zu vermeiden. Der gesunde Blutzuckerwert soll durch die richtige Ernährung, ausreichend Bewegung und eine entsprechende medikamentöse Therapie erreicht werden. Die Therapie des Diabetes kann aber nur wirksam sein, wenn der Patient alle vom Arzt empfohlenen Maßnahmen aktiv und konsequent umsetzt.
Bestandteile der Diabetestherapien
Insulin Patchpumpe Katheterpumpe Insulin-Pen Tabletten Ernährung Ernährung Bewegung Bewegung
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Therapie des Typ-2-Diabetes Typ-2-Diabetiker produzieren, im Gegensatz zu Typ- 1-Diabetikern, über viele Jahre ihrer Erkrankung noch Insulin. Diese lässt aber im Laufe der Erkrankung  immer mehr nach. Problem ist allerdings, dass das Insulin nicht richtig an den Zellwänden wirken kann, so dass der Zucker nicht in die Zellen hineingelassen wird; diese fehlende Wirkung nennt man Insulinresistenz. Ernährungsumstellung und Bewegung Die primäre Therapie des Typ-2-Diabetes besteht nach Leitlinien in Ernährungsumstellung und Bewegung. Therapie mit Tabletten Durch die ergänzende Therapie mit oralen Antidiabetika werden zumindest zu Beginn des Diabetes die noch vorhandene körpereigene Insulinproduktion und das vorhandene Insulin genutzt. Erst im weiteren Verlauf kann eine Insulintherapie nötig werden. Welche Therapie im Einzelfall die passende ist, muss individuell entschieden werden. Empfehlungen hierzu finden sich in den Leitlinien der Deutschen Diabetes- Gesellschaft
Therapie Diabetes Typ-1 Patienten mit Typ-1-Diabetes müssen ein Leben lang das fehlende Insulin ersetzen – in der Regel, indem sie es spritzen. Die meisten Patienten mit Typ-1-Diabetes führen Ihre Therapie im Alltag selbstständig durch, solange keine Probleme oder Beschwerden auftreten. Das Motto heißt: Blutzucker messen, Insulin spritzen, Unterzucker vermeiden. Dies alles kann nur erreicht werden, wenn der Patient gut geschult ist, und somit das Wissen hat, wie er mit seinem Blutzucker umgehen muss.  So können sie erhöhte Blutzuckerwerte senken. Das wiederum ist wichtig, um Folgeerkrankungen zu vermeiden. Zu hohe Zuckerspiegel können auf Dauer im Körper an Organen, Nerven und in den Gefäßen Schäden anrichten. Arzt und Patient sollten deshalb gemeinsam kurz- und langfristige Therapieziele vereinbaren, wie der Blutzucker beim Einzelnen am besten eingestellt wird. Die Behandlung soll nicht nur Spätschäden vorbeugen, sondern auch die Lebensqualität verbessern und akuten Komplikationen vorbeugen. Hier muss ein guter Mittelweg gefunden werden: Ist der Blutzuckerlangzeitwert HbA1c, der Aufschluss über die Blutzuckerwerte der vergangenen acht bis zwölf Wochen gibt. Ist der HbA1c zu hoch, fördert das langfristig Folgeerkrankungen. Ist er dagegen zu niedrig, kann die Wahrscheinlichkeit von gefährlichen Unterzuckerungen ansteigen. Als Therapieform kommt nur die Insulin-Therapie in Frage, die als intensivierte Therapie (ICT) oder Pumpentherapie mittels Katheter- oder Patchpumpe  erfolgen kann.
Hauptziel jeder Diabetestherapie ist eine gute Blutzuckereinstellung, um akute Beschwerden und Spätfolgen zu vermeiden. Der gesunde Blutzuckerwert soll durch die richtige Ernährung, ausreichend Bewegung und eine entsprechende medikamentöse Therapie erreicht werden. Die Therapie des Diabetes kann aber nur wirksam sein, wenn der Patient alle vom Arzt empfohlenen Maßnahmen aktiv und konsequent umsetzt.
Bestandteile der Diabetestherapien Insulin Patchpumpe Katheterpumpe Insulin-Pen Tabletten Ernährung Ernährung Bewegung Bewegung